Geschäftsbereich des WHOCC

Was ist ein WHO Kollaborationszentrum (WHOCC)?

Zur Durchführung ihres weiten Aufgabenspektrums stützt sich die WHO auf ein weltweites Netzwerk von Kollaborationszentren (WHOCC). Diese erfüllen auf internationaler Ebene wichtige Funktionen beim Austausch von Informationen, Erfahrungen und Wissen zwischen Ländern und WHO Regionen. Die WHO ist auf nationale Organisationen zur Bewältigung internationaler Aufgaben angewiesen. Daher sind die WHOCCs Teil eines interinstitutionellen Kollaborationsnetzwerks, das zur Unterstützung der WHO Programme auf regionaler, interregionaler, nationaler, internationaler und globaler Ebene aufgebaut wurde.
WHOCCs unterstützen die WHO unter den beiden Hauptaspekten:

  1. Beiträge zu Programmen von globalem Interesse
  2. Technische Kooperation hinsichtlich nationaler Gesundheitsentwicklung

Weiterhin dient das WHOCC Netzwerk auch der technischen Kooperation zwischen den Mitgliedsstaaten der Organisation.
In Europa unterstützen 358 WHOCCs die Arbeit der WHO. Das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn ist eines von 34 WHOCCs in Deutschland.


Auftrag

Surveillance der Verbreitung von wasserbürtigen Erkrankungen
Entwicklung holistischer und GIS-gestützter Ansätze zur Überwachung und Abschätzung der Verbreitung wasserbürtiger Erkrankungen.

Risikoabschätzung
Abschätzung von Risiken durch Umwelteinflüsse auf die menschliche Gesundheit und Weiterentwicklung von GIS-Methoden zu Gesundheitsrisiken.

Risikomanagement
Weiterentwicklung von ganzheitlichen Wassermanagementansätzen, z.B. Water Safety Plan, unter Berücksichtigung von GIS Techniken als auch dem HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point) Konzept.

Kommunikation von Gesundheitsrisiken
Regelmäßige Recherche und Erfassung von Publikationen, Erfahrungen und Empfehlungen zur Risikokommunikation auf dem Gebiet Umwelt und Gesundheit.

Dokumentation von technischen Anleitungen
Supervision and Koordination bei der Erstellung von technischen Richtlinien zu ausgewählten Themen.

Verbreitung von Information zu Gesundheitsrisiken
Erstellung und Verbreitung von Handbüchern, Lehrhilfen und Informationsmaterial zu gesundheitsrelevanten Aspekten des Wassermanagements und der Risikokommunikation.

Aus-/Fortbildung
Organisation von Gruppentraining im Rahmen gesundheitsfördernder Maßnahmen, Wassermanagement und Risikokommunikation.

 

 

 

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