Wasserhygiene - Technische Hygiene
Aufgaben
- Bearbeitung von mikrobiologischen Fragestellungen im Zusammenhang mit technischen Systemen, insbesondere vor dem Hintergrund der Legionellenproblematik.
- Begehung und Charakterisierung von technischen Systemen zur Erkennung und Beseitigung von hygienischen Schwachstellen für Legionellen- und Pseudomonadenkontaminationen vor allem in:
- Hausinstallationssystemen
- raumlufttechnischen Anlagen
- Kühltürmen
- Badewasseraufbereitungsanlagen und
- zahnärztlichen Behandlungseinrichtungen
- Beratung bei der Planung von Neuanlagen und Sanierung von Altanlagen sowie begleitende Untersuchungen bei Sanierungsmaßnahmen.
Forschung
- Prüfung und Vergleich der Wirksamkeit von Sanierungsmaßnahmen in technischen Systemen in Hinblick auf eine Reduktion von Legionellenkontaminationen.
- In Vorbereitung: Initierung einer Regel/Vorschrift zur routinemäßigen Untersuchung und Bewertung von Legionellen in Kühl- und Prozesswässern
Spektrum der Analytik
- quantitative und qualitative Untersuchung von:
- Trinkwasser und Trinkwarmwasser (gem. ISO 11731-2)
- Badewasser (n. DIN 19643, Verf. gem. ISO 11731-2)
- Kühlwasser und Prozesswasser (gem. ISO 11731)
sowie der mit den Wässern in Verbindung stehenden Materialien (Oberflächen) auf das Vorhandensein von Legionellen inklusive serologischer Bestätigung und Typisierung sowie Pseudomonaden und der Gesamtkeimzahl.
Mitgliedschaft in Kommissionen
- DIN-Arbeitskreis „Mikrobiologie"
- DVGW-Arbeitskreis „Hygiene in der Trinkwasserinstallation"
- Arbeitskreis „Trinkwasserhygiene"
