Die Medizinische Geographie gilt als wissenschaftliche Schnittstelle der Fachgebiete Geographie und Medizin. Sie ist durch Interdisziplinarität gekennzeichnet und wendet geographische Konzepte, Techniken und Methoden auf medizinischen Fragestellungen und Probleme an.
Der Fokus liegt dabei auf der räumlichen Betrachtung und Analyse von bevölkerungsspezifischen Gesundheits- und Krankheitsaspekten.
Die Arbeitsgruppe Medizinische Geographie & Public Health hat bereits eine mehr als zehnjährige Tradition am Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit und einen stetig wachsenden Mitarbeiterstab unter der Leitung von PD Dr. Thomas Kistemann M.A. (geogr.).
Zu den Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören:
- Raum-Zeit-Analysen des Auftretens umweltbedingter Infektionskrankheiten
- Wasserversorgungsstrukturen: Erfassung, Analyse, Water-Safety-Plans
- Mikrobielle Gewässerbelastungen
- Hygienisch-geoökologische Risikoanalyse
- Health & Disease Mapping
- Geographische Infektionsepidemiologie
- Naturschutz & Gesundheitsschutz
- Sport- und Eventhygiene